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Österreicher:innen blicken mit Sorge in die Zukunft. Pessimismus bremst Konsum

Die wirtschaftliche Stimmung in Österreich verschlechtert sich weiter. Mehr als die Hälfte der Österreicher:innen (53%) rechnet mit einer Verschlechterung der Wirtschaftslage. Die negative Stimmung wirkt sich direkt auf den Konsum aus. Österreicher:innen erwarten aufgrund steigender Preise höhere Ausgaben bei Nahrungsmitteln und Energie. 47% geben an, sparsamer mit ihrem Geld umzugehen.


Der Detail-Check: Die Studienergebnisse im Überblick

Unsere Umfrage zeigt, dass Österreicher:innen quer durch alle Altersgruppen derzeit wenig hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Detail:


1. Sorge um die Wirtschaft wächst

53% der Österreicher:innen erwarten eine negative wirtschaftliche Entwicklung. Der Wert erreicht damit den höchsten Stand seit 2015, mit Ausnahme des Corona Jahres 2021.

Mit der negativen Stimmung steigt auch die Sorge um einen Jobverlust. 59% der Österreicher:innen erwarten eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr. Nur mehr 27% gehen von einer Stabilisierung der Lage aus.


2. Der Konsum erleidet einen Dämpfer

Sparen ist für Österreicher:innen zur Notwendigkeit geworden. Wie bereits im zweiten Halbjahr 2025 geben 47% an, sparsamer mit ihrem Geld umzugehen. Der Anteil derer, die sich weniger leisten können hat sich seit 2020 auf 62% verdoppelt.

 

3. Konsum teilt sich in muss und kann

Die Ausgaben verschieben sich klar in Richtung Grundversorgung. Für Energie und Lebensmittel erwarten die Österreicher:innen höhere Ausgaben. Dies ist aber nicht ein Effekt von einem steigenden Konsum, sondern dahinter steht die Erwartung einer anhaltenden Teuerung und der Unvermeidbarkeit dieser Ausgaben.

Gespart werden muss deshalb anderswo. Ausgaben für die Gastronomie, für Kleidung, für Reisen und für Streaming werden sinken. Auch bei größeren Anschaffungen überwiegt Zurückhaltung.  Noch knapp 10% erwägen die Anschaffung von Elektrogroßgeräten, während momentan nur noch 4% der Österreicher:innen die Anschaffung eines Neuwagens in Betracht ziehen.

Über die Studie:

Die vorliegenden Daten basieren auf einer repräsentativen Umfrage unter der österreichischen Bevölkerung mit einer Samplegröße von n=1003. Sie untersucht die Einstellungen zur wirtschaftlichen Entwicklung und dem Konsumverhalten.

PDF Download

Erhebungscharakteristik

Stichprobe: n=1.003 Personen, repräsentativ für die österr. Bevölkerung ab 15 Jahre

Methodik: Face-to-Face MTU

Umfrage: 89-5100

Feldzeit: Die Feldarbeit fand im März 2026 statt.

Die maximale Fehlerspanne bei 1.000 Befragten beträgt +/- 3,1% (bei einem Konfidenzniveau von 95%).

Brief

Der volle Bericht ist für € 1.800,-- (excl. MWST) erhältlich. Das Jahres Abo für 2 Berichte für € 3.000,-- (excl. MWST).

Kontaktieren Sie uns noch heute

Harald Blaha

Harald Blaha

Dipl.-Geogr. Michael Lutzenberger

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Stichprobe: n=1.003 Personen, repräsentativ für die österr. Bevölkerung ab 15 Jahre

Methodik: Face-to-Face MTU

Umfrage: 89-5100

Feldzeit: Die Feldarbeit fand im März 2026 statt.

Die maximale Fehlerspanne bei 1.000 Befragten beträgt +/- 3,1% (bei einem Konfidenzniveau von 95%).

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Dipl.-Geogr. Michael Lutzenberger

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