Spectra Marktforschungs-
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Corona, Influenza und Co.: Welches Risiko Infektionskrankheiten zugeschrieben wird

Impfungen und Infektionskrankheiten 2022

Spectra Marktforschung hat bei n=1.000 ÖsterreicherInnen nachgefragt, wie gut sie sich über die verschiedenen Infektionskrankheiten informiert fühlen und wie hoch die Ansteckungsgefahr und die Gefährlichkeit der Krankheiten eingeschätzt wird. Zudem wollten wir wissen, wie positiv oder negativ man generell zu Impfungen eingestellt ist.

Wir dürfen Ihnen heute Auszüge aus der aktuellen Spectra Studie „Impfungen und Infektionskrankheiten 2022“ präsentieren. Haben Sie Interesse an Detailergebnissen? Kommen Sie gerne auf unsere Kollegin Dr. Gudrun Auinger (g.auinger(at)spectra.at oder 0732/6901-36) zu.

Die Ergebnisse im Überblick:

Etwa jede/r zweite ÖsterreicherIn hat eine positive oder eher positive Einstellung gegenüber Impfungen (egal, um welche Impfung es sich handelt). Je älter, desto positiver ist die Einstellung zum Impfen. Bei den Jüngeren (zwischen 15-29 Jahren) sind es lediglich 13%, die Impfungen als sehr positiv bewerten; hier ist der Anteil jener, die dem Thema Impfen neutral gegenüberstehen mit 44% am höchsten.  

12% der ÖsterreicherInnen sagen, dass sie Impfungen gegenüber negativ eingestellt sind. Impfskeptiker begründen dies durch Unsicherheiten in Bezug auf Nebenwirkungen, Impf-/Folgeschäden oder dem Hinterfragen eines generellen Nutzens von Impfungen.

Der Blick auf einige der wichtigsten Infektionskrankheiten zeigt:

  • Etwa 40% der ÖsterreicherInnen fühlen sich über Corona/Covid-19 gut informiert, weitere etwa 50% sagen, sie wissen zumindest einigermaßen über Corona Bescheid. Etwa jede/r Dritte fühlt sich über FSME und/oder Influenza gut informiert. Dagegen sagen nur etwa 5% der ÖsterreicherInnen, dass sie über HPV und/oder Herpes Zoster gut Bescheid wissen.
  • Etwa 30% der ÖsterreicherInnen schreiben Corona/Covid-19 eine sehr hohe Ansteckungsgefahr zu. Bei Influenza sind es beinahe 20%, die eine hohe Ansteckung sehen. Die Ansteckungsgefahr wird dagegen von weniger als 5% bei HPV, Hepatitis oder Herpes Zoster als „sehr groß“ eingestuft.
  • Etwa 20% der ÖsterreicherInnen schreiben Corona/Covid-19 und/oder FSME eine hohe Gefährlichkeit zu. Bei der Influenza sind es 9% der ÖsterreicherInnen, die die Erkrankung als sehr gefährlich einstufen.
  • Auf der Risikoskala werden Corona/Covid-19 und FSME als jene Infektionskrankheiten mit dem höchsten Risiko eingestuft, gefolgt von der Influenza. Hepatitis und HPV liegen im Mittelfeld, während Herpes Zoster das geringste Risiko zugeschrieben wird.

Download der Preview Charts als pdf

Erhebungscharakteristik
Stichprobe:n=1.000 Personen, repräsentativ für die österr. Bevölkerung ab 15 Jahre
Methodik:Randomstichprobe, persönliche Interviews (F2F)
Umfrage:MTU 52-4288
Feldzeit:Mai 2022
Die maximale Fehlerspanne bei 1.000 Befragten beträgt +/- 3,16%

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